Komplementärtherapie
Komplementärtherapie bietet eine gute Ergänzung zur klassischen Schulmedizin. Es kann das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden und Einfluss auf funktionelle Störungen wie Schmerzen, Gelenkserkrankungen oder Verdauungsstörungen genommen werden.
Sie begleitet Menschen, die sich in Krisen- oder Belastungssituationen befinden, körperlich oder seelisch beeinträchtigt sind, oder die ihren Genesungsprozess unterstützen möchten.
Viele Krankenkassen zahlen anteilsmässig etwas an die Kosten, wenn man zusatzversichert ist. Wir sind vom erfahrungsmedizinischen Register (EMR), der ASCA und der EGK anerkannt.
Craniosacral Therapie; FOI
Craniosacral Therapie
Die Craniosacral Therapie erfasst den Menschen in seiner Einheit aus Körper, Geist und Seele. Dabei ist der Fokus nicht primär auf die Pathogenese (= Entstehung von Krankheit), sondern viel mehr auf die Salutogenese (= Entstehung von Gesundheit und Glück) gerichtet.
Spezianlisierte Therapeutin: Eliane Ledergerber
Durch die Aktivierung der körpereigenen Selbstheilungskräfte wird versucht, Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten oder wiederzuerlangen.
Durch feine osteopathische Techniken unterstützt die Craniosacral Therapeutin die Eigenregulation des Organismus. Dabei werden alle Strukturen des Körpers wie der gesamte Bewegungsapparat (Gelenke, Faszien, Muskeln), die inneren Organe, das Nervensystem, Gefässsystem, Hormonsystem und fluidale System behandelt.
Indikation:
- Rücken- oder Nackenbeschwerden
- Migräne, Kopfschmerzen, Gesichtsschmerzen, Schwindel, Tinnitus
- Kiefer-/Kaubeschwerden, Begleitbehandlung bei Zahn- oder Kieferkorrekturen
- Schleudertrauma, Sturztrauma
- Erschöpfungszustände, Burnout-Syndrom
- während Schwangerschaft und nach Geburt
- bei Babys und Kleinkindern
EMR anerkannt.
Bitte informieren Sie sich vorgängig bei Ihrer Zusatzversicherung über die Kostenbeteiligung.
FOI; Funktionelle Orthonomie und Integration
Was ist FOI
Die FOI ist ein eigenständiges Behandlungskonzept in der osteopathischen und manuellen Therapie. Es ist eine Therapie, welche auf der Basis von empirischen und wissenschaftlichen Erfahrungen an mehr als 120'000 Patienten entwickelt wurde. Sie unterscheidet sich von den gängigen Behandlungsmethoden durch folgende Aspekte:
1. Holistisches Konzept
Die FOI ist eine Ganzkörper-Therapie, bei der man davon ausgeht, dass der menschliche Körper auf ein entstandenes Problem im Bewegungsapparat immer als Ganzes reagiert. Der Körper muss ein entstandenes Problem immer irgendwo kompensieren, wobei die praktische Erfahrung zeigt, dass diese Kompensationsmechanismen sich über den ganzen Körper verteilen und nach einem festgelegten Muster ablaufen.
Um mit der Behandlung dauerhaft Probleme und Schmerzen zu lösen, muss dieser Systematik der Kom-pensationen höchste Aufmerksamkeit entgegengebracht werden.
Deshalb gibt es in der FOI keine lokale, auf das Schmerzgebiet, beschränkte Behandlung.
2. Statik- und Funktionstherapie
Die FOI weicht nicht nur im holistischen Denken, sondern auch auf eine andere Art von den gängigen manualtherapeutischen Konzepten ab. Das Facettengelenk und seine Mobilität sind nicht der erste Ansatz im Befund und der Behandlung, sondern die Statik, die Stellung im Raum, der einzelnen Wirbel. Die Statik-veränderungen der Wirbel und des Beckens sind die eigentlichen Ursachen für Blockierungen und Funktions-störungen. Für die FOI ist die Wirbelsäule die zentrale Achse. Viele Probleme in der Peripherie haben ihre Ursache in der Wirbelsäule. Dazu kommt, dass jedes Problem in der Wirbelsäule seine Auswirkungen auf die peripheren Gelenke hat. Deshalb ist es absolut notwendig, dass die funktionellen Veränderungen an den peripheren Gelenken mitbehandelt werden, wenn z.B. ein Rückenschmerz vorhanden ist.
3. Einfache Systematik
Die Systematik, nach welcher der Körper seine Blockierungsketten und Kompensationssysteme aufbaut, ist verblüffend einfach. Fast jeder Mensch reagiert auf die gleiche Art und Weise auf ein entstandenes Problem. Deshalb hat die FOI sehr viele Vorteile gegenüber anderen Konzepten.
Vorteile der FOI
- Schneller und effektiver Befund.
- Zusammenhänge sind leicht erkenn- und behandelbar.
- Die Techniken wirken sehr schnell und effektiv.
- Die Techniken sind sanft und sicher
- Deshalb gibt es für diese Art der Behandlung wenig Kontraindikationen
- Es lässt sich leicht eine Behand-lungsprognose erstellen.
- Gute Behandlungsresultate sind schnell zu erreichen
Indikationen
Alle Beschwerden aufgrund funktioneller Probleme am Bewegungsapparat lassen sich mit der FOI schnell und effektiv behandeln. Aber auch strukturelle Veränderungen aufgrund funktioneller Störungen lassen sich vom Schmerzbefund oft positiv beeinflussen, z.B. eine Hüft- oder Kniearthrose mit funktioneller Genese. Auch ein Bandscheibenvorfall ist oft eine Spätfolge von Fehlstatik und Fehlfunktion, und deshalb oft gut zu behandeln.
Die Elemente der Behandlung
Die Behandlung umfasst 3 Elemente:
- Die Korrektur der Stellung der einzelnen Knochen zueinander
- Die Korrektur der dreidimensionalen Bewegungsphysiologie der Gelenke
- Die Korrektur des Muskeltonus
Reakation auf die Behandlung
- In manchen Fällen tritt für 1-2 Tage ein „Muskelkatergefühl“ auf.
- Meist fühlt sich der Patient „lockerer“. Der Schmerz ist nicht immer sofort vermindert.
- Verminderte Beschwerden können nach 2-3 Tagen wieder auftreten, wenn der Körper die neue Statik und Funktion noch nicht optimal stabilisieren konnte. Meistens ist dann eine Verschiebung der Blockierungskette aufgetreten.
- Gleichzeitig können sich vegetative Beschwerden verbessern. (Schlafstörungen, Schwindel, Magen-beschwerden, Verdauungsprobleme etc.)
Der Patient muss die Behandlung unterstützen!
- Er soll nach jeder Behandlung 15 Min. spazieren gehen
Belastende Sportarten, wie Tennis, Joggen oder Golf, sollten die ersten 2 Tage nicht ausgeübt werden. - Auch belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben, Staubsaugen etc., sollte die ersten 2 Tage vermieden werden
- Walking oder Nordic Walking sind sehr zu empfehlen
- Eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken.
Weitere Informationen:
Beckenbodentraining
Das Beckenbodentraining dient dazu, die Muskulatur des Beckenbodens zu trainieren. Dies ist wie bei jeder anderen Muskelgruppe möglich. Allerdings ist ein gezieltes Training der Beckenbodenmuskulatur für viele Menschen schwierig, weil es sich dabei um „unsichtbare“, im Körperinneren verborgene Muskeln handelt.
Spezialisierte Therapeutin:
Brigitte Nef Bussien
Der unfreiwillige Harnabgang ist bei Frauen ein häufiges Leiden. Ca 40% der Frauen über 50 Jahren leiden daran.
Die Ursachen sind vielfältig:
- Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur als Folge von Schwangerschaft oder Übergewicht
- häufige Belastung des Beckenbodens durch Verstopfung oder chronischer Husten oder Niesen
- häufiges langes Stehen, krummes Sitzen oder schweres Heben
Hormonmangel in den Wechseljahren.
Die Therapie besteht im Wesentlichen aus folgenden Elementen:
- Information über Aufbau, Lage und Funktion des Beckenbodens , Kräftigung, Durchblutungsverbesserung, Entspannungsübungen
- Erspüren der Beckenbodenmuskulatur, Atem- und Wahrnehmungsschulung
- Übungen, die zu Hause durchgeführt werden können.
Alltagsmanagement betreffend Heben, Tragen, Husten, Niesen, Ernährung und Sport.
Indikationen des Beckenbodentrainings: schwache Blasenfunktion ; unfreiwilliger Urinverlust ; Gebärmutter- und Blasensenkungen ; Rückenprobleme: Fehlhaltungen
Behandlung von Multiple Sklerose
Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems, deren Symptome häufig im frühen Erwachsenalter beginnen. Dabei wird die Schutzschicht der Nerven angegriffen, sodass die Reizweiterleitung beeinträchtigt ist. Der Verlauf der MS ist sehr unterschiedlich. Man unterscheidet zwischen einem schubförmigen Verlauf, einem primär progredienten und einem sekundär chronisch progredienten Verlauf.
Spezialisierte Therapeutin:
Christine Babendererde
Die ersten Symptome sind häufig eine Sehbeeinträchtigung, Gleichgewichtsprobleme, stolpern oder Missempfindungen. Die Ursache der MS ist noch nicht eindeutig geklärt, es gibt jedoch diverse Medikamente, die einen positiven Einfluss auf die Erkrankung nehmen können.
Die spezifische Physiotherapie nimmt einen wichtigen Stellenwert in der Begleitung Betroffener ein. In der Physiotherapie erfolgt eine genaue Untersuchung. Dabei wird geschaut, inwieweit ataktische Störungen (Koordination), Spastik, Muskelschwächen oder Sensibilitätseinbusse eine Rolle bei der Funktionsbeeinträchtigung im Alltag eine Rolle spielen. Die Therapie orientiert sich an der Verbesserung der Lebensqualität und an den Zielen des Patienten, die gemeinsam besprochen werden. Bei Bedarf wird auch auf Hilfsmittel hingewiesen.
Die Fachgruppe Physiotherapie bei MS setzt sich für die Qualifikation der Therapeuten mit dem Schwerpunkt MS ein. Auf der Homepage werden speziell ausgebildete Physiotherapeuten aufgelistet, die sich für eine fortwährende Weiterbildung auf diesem Gebiet verpflichten.
Gleichgewicht und Schwindeltherapie
Gleichgewicht und Schwindeltherapie:
spezialisierte Therapeutinnen:
- Christine Babendererde
- Julia Burkhardt
Schwindel und Gleichgewichtsstörungen bedeuten für Betroffene eine grosse Einschränkung im Alltag. Verschiedene Krankheiten können zu diesen Symptomen führen, die genau abgeklärt werden müssen. So kann die Ursache z.B. ein Lagerungsschwindel, eine Polyneuropathie, ein Ausfall des Gleichgewichtsnervs, eine Erkrankung des Gehirns oder des Innenohrs sein.
Die Physiotherapie nimmt eine wichtige Stellung in der Rehabilitation dieser Patienten ein. Mit Hilfe der Anamnese, Fragebögen und Tests werden die Symptome des Schwindels analysiert und daraufhin spezifisch behandelt. So können z.B. Übungen der Augenkoordination nötig sein, Lagerungsmanöver, vestibuläres Training, Anregung der Somatosensorik der Füsse oder Gleichgewichtstraining.
Das individuell angepasste Übungsprogramm für zu Hause ist eine wichtige Voraussetzung für eine Besserung der Symptomatik.
Weitere Informationen:
Sportphysiotherapie
Gezielte Rehabilitation nach Sportverletzungen.
Wir erarbeiten mit Ihnen den Wiederaufbau bis zur bestmöglichen Wiedereingliederung in den persönlichen Alltag, Beruf und Sport.
Im Vordergrund steht die Verbesserung von Lebensqualität und Selbständigkeit.
Golfphysiotherapie
Wir kennen die golfspezifischen Bewegungsabläufe und die mit dem Golfsport verbundenen Beanspruchungen. Entsprechend können wir Golfverletzungen rehabilitieren und ein spezifisches Trainingsprogramm zusammenstellen.